Energieeinsparung
Nur etwas mehr als 10% durch Fassadendämmung

Zitat
#1:
"Das Bundesumweltministerium (BMU) hat als Teil des INTEGRIERTEN ENERGIE-
UND KLIMAPROGRAMMS der Bundesregierung eine nationale
Klimaschutzinitiative gestartet. Diese soll unter anderem die großen
Potenziale zur Minderung von CO2-Emissionen in privaten Haushalten,
speziell beim Heizen, erschließen. In diesem Rahmen wird die
Heizspiegelkampagne gefördert, die Ihnen hilft, Ihre eigenen
Sparmöglichkeiten bei den Heizkosten zu identifizieren und geförderte
Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude umzusetzen. Hiervon profitieren Sie,
als Mieter wie als Eigentümer, durch geringere Heizkosten."
Zitat #2:
"Energetische Modernisierung – Ihr Einsparpotenzial
Beispiel: Kombinierte Modernisierungsmaßnahmen für
ein Mehrfamilienhaus, Baujahr 1950, mit Erdgas beheizt,
1.000 m² Wohnfläche"
Dämmung oberste
Geschossdecke:
Energieeinsparung ca. 8 %
Austausch Fenster:
Energieeinsparung ca. 2 %
Fassadendämmung:
Energieeinsparung ca. 12 %
Dämmung Kellerdecke:
Energieeinsparung ca. 5 %
Erneuerung Heizanlage:
Energieeinsparung ca. 20 %"

Quelle:
Heizspiegel bundesweit 2009
Herausgeber: co2online gemeinnützige GmbH
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V.
gefördert vom BMU
DIMaGB.de, 20.10.2009
vergleiche:
::
Energiesparpotenziale (eine Sammlung)
Bei der Heizenergie bis zu 69 Prozent sparen
Wie wird ein Altbau zum Niedrigenergiehaus?
Wer ein älteres Haus besitzt und hohen Energiekosten einen Riegel
vorschieben möchte, der kann dies laut Auskunft des Bundesverbandes der
deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) mit gezielten
Modernisierungsmaßnahmen erreichen. Eine Untersuchung des Instituts Wohnen
und Umwelt (IWU) zeigt auf, wo in bestehenden Gebäuden Energie verloren
geht und wie durch systematische Sanierung bis zu 69 Prozent eingespart
werden können.
Die Experten betrachteten ein für die Jahre 1979 bis 1983 typisches
freistehendes Einfamilienhaus mit 196 Quadratmetern Wohnfläche. Seit
Errichtung des Gebäudes wurden keine energetischen Sanierungen
durchgeführt. Entsprechend ist der Energiebedarf des Gebäudes hoch: 185
Kilowattstunden müssen jährlich pro Quadratmeter für Heizung und
Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Der Hauptgrund dafür liegt an
veralteter Heiztechnik, die, anders als beispielsweise
Erdgas-Brennwertgeräte mit moderner Regelung, nur mit konstanten
Temperaturen Wärme erzeugt. Insgesamt gehen dadurch 29 Prozent Energie
verloren. Unzureichende Dämmung der Außenwände bringt weitere 19 Prozent
Energieverlust, einfache Isolierverglasung und Fensterlüftung jeweils 17
Prozent.
Durch eine umfangreiche energetische Sanierung lässt sich der Verbrauch um
69 Prozent auf 57 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter senken. Die
Experten des IWU setzen folgendes Modell bei ihrer Berechnung an: Heizung
und Warmwasserversorgung mit Erdgas-Brennwertgerät und Solarwärmeanlage.
Zusätzlich werden Dach, Außenwand und Kellerdecke gedämmt. Neue
Wärmeschutzverglasung und eine Abluftanlage machen das bestehende Gebäude
insgesamt zu einem Niedrigenergiehaus.
Laut Auskunft des BGW ist es sinnvoll, die Sanierungen so zu planen, dass
zuerst die größten Energieverluste beseitigt werden. Ein alter Kessel
verheizt auch in einer besser gedämmten Gebäudehülle unmäßig viel Energie,
da er sich dem veränderten Wärmebedarf nicht anpassen kann. Eine neue
Erdgasheizung hingegen kann flexibel auf veränderte Anforderungen
reagieren. Veraltete Heizkessel stehen in etwa zwei Millionen Haushalten.
 |
Durch gezielte Modernisierungsmaßnahmen lässt sich der
Energieverbrauch deutlich senken. Bild: BGW
BGW
17.01.2006
Kommentar:
Das Bild ist wie folgt beschriftet:
 |
|
Wo im Haus Heizenergie verloren geht
keine Kellerdeckendämmung
keine Dachdämmung
einfache Isolierverglasung
Fensterlüftung
keine Außenwanddämmung
veralteter Heizkessel mit WWB |
06 %
06 %
17 %
17 %
19 %
29 % |
Typisches unsaniertes Einfamilienhaus Baujahr 1979-1983
Quelle: Institut Wohnen und Umwelt (IWU)
Wir haben bewusst das kleine Bild genommen, nicht dass sich noch jemand
beim Betrachten wegen dem "Schreckgespenst Energieverlust" zu Tode
erschreckt. Dass die Summe 94% ergibt, muss nicht weiter stören, irgendwo
werden die restlichen 6% schon verschwinden.
Entscheidend ist, dass es sich um realistisch anzusehende Werte handelt.
"Unzureichende Dämmung der Außenwände bringt weitere 19 Prozent
Energieverlust" stellen die Experten des IWU fest. Wie es dennoch möglich
ist, mehr einzusparen als verloren geht, erfahren Sie hier:
:: WDVS: moderne Sparwunder
bei
:: richtigbauen.de
und ein Gefühl für die Relationen vermittelt die Statistik:
:: Relation von WDVS und Energieverbrauch
(1990-2004)
Querverweis:
::
Außenwanddämmung: max. 75% von 25%
(02.2007)
:: Energiesparpotenziale (eine Sammlung)
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