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als Vorwort:

Aktuelle Entwicklungen des Energieschwindelmarktes machen es notwendig, Bauherren über die Betrugsmechanismen intensiv aufzuklären, denn Spak und Schimmel im Gefolge kostenaufwändiger Sanierungen machen alle hingerechnete Kosteneinsparungen zur Farce.

Wer genau liest und recherchiert, stellt fest, dass die größte Einsparung an Energie auf das Konto der neuen Heizung zu verbuchen ist, der größte Teil des Restes auf dichte Fenster und der verbleibende Rest auf die Wärmedämmung. Dies ist die physikalisch traurige Wirklichkeit, die zu beweisen es keiner steuermillionenteuren Forschungsprojekte und "Modellförderungen" bedarf.

Luftdichte Bauweisen sparen Energie, wenn man anachronistisch heizt, indem man

im Heizkessel
ein Feuer macht,
um Luft zu erwärmen,
um das Wasser zu erwärmen
welches man mit Hilfe elektrisch betriebener Pumpen
in Heizkörper befördert
welche fälschlicherweise unter den Fenstern
eckschimmelbegünstigend plaziert
die Luft des Raumes mühsam erwärmen
um letztendlich die Wände zu erwärmen,
welche statt
aus speichernder Masse
aus Dämmstoff
mit statisch erforderlicher Festigkeit
"tragende Aussenwand" genannt werden.

Die energiesparend luftdichten Fenster
führen zum Ansteigen der Raumluftfeuchte,
wie jeder weiß,
der kindlich einmal in eine Plastiktüte hineinatmete
und das Kondensat trotz zimmertemperaturwarmer Tütenhülle
im Inneren des Beutels Tröpfchen bilden sah.
Solch frühkindlich-physikalische Grunderfahrung wird
von Ökoideologen ignoriert,
und die Lüftungsanlagenindustrie hat die Signale gesehen
und liefert stromverbrauchend nicht amortisierbare
Lüftungsanlagen mit oder ohne Wärmerückgewinnung,
mikrobielle Verkeimung krankmachend inbegriffen,
wie das schwedische "Vorbild" erschreckend lebensnah demonstriert.

Daher werden wir in einigen Jahren
überraschend feststellen, dass man
die Lüftungskanäle mit Bauherrengeld
lukrativ mit Reinigungsöffnungen nachrüsten muss.
Spezialisten werden 1/2 jährlich mit der Reinigung wartungsbeauftragt.
Vermutlich per Verordnung und Zwangsprüfungdiktat,
zu kontrollieren vom im übrigen weitgehend arbeitslosen Kaminkehrer.
Anschließend wird man nach Ausgabe von Forschungsmillionen
erfahren dürfen, dass Lüftungskanal-Desinfektions-Super-Liquide
den Menschen noch kränker machen,
weil der nun die Chemie statt der Mikroben inhalieren muss,
zur Rettung des Klimas natürlich und ehrenhalber
frühzeitig und nachhaltig dahinscheidend,
womöglich krematoriell wärmespendend
Fernheizzwecken noch posthum dienend.
Nur: Man weiß das alles schon jetzt,
- denn Skandinavien ist nur eine Telefonsekunde entfernt,
- denn Klimaanlagen mit mikrobiellen Problemen
sind ein "alter Hut" und
krankmachende Desinfektion von Lüftungsanlagen
kennt man aus dem Flugreiseverkehr bestens.

Wenn man dies alles nicht will,
so sollte man sich wehren
gegen den staatsverordneten Dämmterror. Denn:
Man könnte auch einfach einfach bauen,
funktional, physikalisch korrekt,
langlebig und daher energiesparend,
schadenvermeidend und gesund.

Man könnte "modern" mit Strahlung heizen,
wie schon die Altvorderen dies bauschadenfrei
und behaglich praktizierten.
Damals noch mit Kohlen oder Holz im Kachelofen
(was allein schon des Umstands wegen energiesparend war,
denn wer schleppt schon gerne Brennstoff für unnötiges Geheize?),
heute moderner mit Strom (z.B. aus der Brennstoffzelle)
oder bis dahin auch mit warmem Wasser aus dem alten neuen Heizkessel.

Autor: Dipl.-Phys. Rainer Bolle
Ing.- und Sachverständigenbüro
Lehrbeauftragter Bauphysik, Hochschule Bremen
12.2005

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