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Praxisbeispiele und Praxisberichte
Projekt: HEBB
Protokoll zur Tragwerksplanung

Grundlage: die Statik vom 08.03.2006, dazu habe ich einen Auszug erstellt (Positionspläne als PDF, Tabellarische Übersicht). OT mit dem Statiker und Bauherr war am 22.03.2006, 10:00 Uhr. Folgende Feststellungen bzw. Festlegungen wurden gemeinsam getroffen. 

1)       Im EG die 24er IW links (GE1) ist neu. Hierfür wird ein Streifenfundament benötigt. Fußbodenaufbau ist: 7 cm Estrich + 5 cm HWL, dann Magerbeton; unterkellert ist erst ab der linken TH-Wand. Ziel: Brand- und Schallschutz zwischen Büro und Lagerraum.
ist in Statik aufzunehmen
 

2)       Im DG werden wir Stiele in GK-Wänden integrieren, um so das Problem „Brandschutz F60“ zu lösen. Siehe: Grundriss DG, Stiele verschwinden hinter der Beplankung. 

3)       Die Nischen der Windböcke werden voll abgeschottet. Das betrifft die Windböcke Straßenseitig links und rechts. Der Windbock Hofseite links wird zur Abseite neben der Terrasse. Der Windbock Hofseite rechts ist nicht vorhanden, weil hier das alte TH ist. Der Stiel ist aus der Ecke heraus versetzt und die auskragenden Mittelpfetten sind in der Ecke gestoßen. Am Stiel wird das fehlende Kopfband ergänzt (Abfangung Mittelpfette und Kräftsesymmetrie).

4)       Aufgrund der vielen Verstärkungen werden die Pfetten verkleidet (F60). In Verbindung mit 2. und 3. hat sich damit das Thema „Brandschutz mind. F60“ im DG erledigt, d.h. keine freien Hölzer. 

5)       Im Keller wird der Türdurchgang in der neuen MW-Wand nicht benötigt, weil die Heizung in den Bodenraum kommt. Dafür wird eine Türöffnung in die Flurwand eingebracht, siehe Grundriss KG. 

6)       Die Sturzlösung der Straßenseite wird so prinzipiell verwendet, wobei 2 Fenster ein RR von 2,125 m haben, die anderen und die Türen haben 1,125 m.  

7)       Anbau Giebel: die ursprünglich vorgesehene Anordnung der Frontseite <Fenster–Tür–Fenster> wird auf die Bestandssituation reduziert <Tür–Fenster–Fenster> - somit sind keine Sturzänderungen erforderlich. 

8)       Die halbgeschossig eingezeichneten Fenster im TH benötigen wir nicht, ein Fenster ist im 1.OG vorhanden und bleibt, dazu kommt das Dachfenster im DG (Schornsteinfegeraustritt). Zu beachten: im Grundriss ist die Treppe zwischen OG und DG kürzer, weil die Geschosshöhe hier normal ist (im EG: 4,30 m). Dadurch entsteht ein Lichtschacht im TH. Vergl. Schnitt A-A. 

9)       Auf der Hofseite wird ein Fenster neu eingesetzt, wo derzeit noch das alte TH ist; auf Brüstungshöhe des OG (Sturz wie Elemente Straßenseite). 

10)   Pos. 19 Terrasse links: die Balken der HBD liegen wie rechts (Pos. 18). 

11)   Im DG liegen die Holzbalken der Decke vom Boden über DG auf den 11er Flurwänden. Rechte WE: Es wird ein Unterzug in der Achse der abgebrochenen Wand (neues Badezimmer) von der neuen TH-Wand zum Pfeiler neben dem Schornstein und von da zu einem Stiel unter der Mittelpfette am Giebel gezogen. Dadurch wird die Spannweite verringert (2,90+4,55). 

12)   Den Rahmen auf der linken Seite habe ich bereits im Grundriss erfasst. Der dient zur Spannweitenverringerung der Bodendecke und bleibt stehen, auch im Bad stört er nicht – siehe Grundriss DG. Statik: Verstärkung der Pfette überprüfen, Spannweite ist durch Kopfbänder verringert. 

13)   Giebel West: es wird ein WDVS angebracht, um den Aufwand zu reduzieren (Mineralwolle = nichtbrennbar).

14)   Die Treppenplanung ist um die Zwischenpodesttreppe vom DG zum Boden zu erweitern. Siehe Schnitt A-A.

15)   Belastung der Sparren und der Firstpfette neu berechnen (45 kg/m2 und Kopfbänder).

Plananpassungen

Stand: ...
Bezeichnung: HEBB_aktuell_<Geschoss> 23.03.2006 1:100

Schnitt A-A
Podest im Boden breiter, Treppe DG-Boden angepasst

Boden
Stiel eingezeichnet (St2), Hinweis Firstpfette Durchlauf von St1-St3
Lage von Therme und Speicher geändert
Lage der Tür angepasst (Durchgangsbreite zwischen Schornstein und Stiel)

DG
2 Windböcke verkleidet (abgetrennt), 1 Windbock als Abseite
Innenwand bleibt stehen bis Schornstein (Abbruch)
WE 3: Stiel Westseite und Unterzug vom TH bis dahin

TH
Treppe DG-Boden:
Laufbreite: 60
Steigungen am Antritt: 6
Steigungen am Austritt: 7
Auftrittbreite: 25
Podestbreite: 145
Höhe: 272
Steigung: 20,9
Schrittmaß: 66,84

Stürze im EG



Bildausschnitt vom alten Bauplan, Ansicht Straßenseite, Bögen im EG (Stürze)

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