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Praxisbeispiele und Praxisberichte
Projekt: HEBB
Statik: Planskizzen (Bestand und konstruktive Lösungen)



Grundriss EG über Grundriss KG gelegt



Grundriss DG über Grundriss OG gelegt



Lösungsskizze zum Dachtragwerk:
Stiele und Balkenverstärkungen

Erläuterungsskizze mit Pos.-Nr. aus der Statik

1.) hinten: Pos. 50 auf 19.4 an 58

Die Gratsparrenstütze (50) steht auf einem Holzbalken, der auf der Außenwand (AW) und auf dem Unterzug INP 300 (58) aufliegt. Wir bringen kein Paar von U-Profilen an dem Holzbalken an, sondern setzen ein IPE 240 darunter, so dass die Decke nicht geöffnet werden muss. Siehe Skizze oben. Dazu muss geschweißt werden, um den Biegedrill abzufangen. Der Unterzug (58) wird mit 2x U 140 verstärkt, die nicht aufliegen müssen.

Statt des IPE 240 kann ein HEA 180 genommen werden.
IPE 240            30,7 kN/m         x 1       x 3,44 + 0,16 = ~ 110 kg
HEA 180           35,5 kN/m         x 1       x 3,44 + 0,16 = ~ 130 kg
U 140               16,0 kN/m         x 2       x 6,05            = ~ 100 kg je Profil

Das IPE 240 mit Kopfplatte und Kehlnaht 4-200 und es sind mehrere Kehlbleche sind einzuschweißen, die die Stege und Flansche des verstärkten Unterzuges (INP 300 und U 140) gegen Biegedrill stabilisieren.

Details zur Unterzugverstärkung (M16 mit e = 800, 3 M16 mit e = 60 im Auflagerbereich) und Stabilisierung (Kippaussteifung: Blech 200x200x8 an jedem 2. Balken mit j4 4 Schrauben 10/90 – Alternative rechts dargestellt: L 75x50x7 mit 2 Holzschrauben M10/60 von unten)

2.) Unterzug vorn (59) und Balken (19.5) unter Gratsparrenstütze (54)

Wir lassen den Bestandsunterzug (59) wie er ist und setzen einen neuen Unterzug daneben (61). Darauf stehen die beiden Stiele im DG (55 und 57) und die Balkenabfangung (19.5) wird hier befestigt (analog zu 19.4 an 58). Dadurch wird der Bestandsunterzug nicht neu belastet, d.h. er bekommt nur die bisherige Verkehrslast ab. Der neue Unterzug sitzt neben dem alten und die Decke hängen wir in dieser Wohnung ohnehin ab.

Auszug aus dem Bauprotokoll: „
T05.03: Schornstein vorn links: der Zug am Flur bleibt als Rauchgasschornstein, die 2 vorderen für Stränge“ – das bedeutet wenn wir den neuen Unterzug nach vorn neben den Bestandsunterzug setzen, kommen wir in den Bereich der Schornsteinzüge, die für Stränge vorgesehen sind und haben somit kein Problem mit dem Zug, der verbleiben soll (der Zug am Flur).

Der Nachteil: der neue Unterzug (61) bekommt ein Auflager im Schornsteinbereich (Betonplombe) und er liegt in der Außenwand auf. Länge = 30 + 605 + 25 = 660 cm (z.B:: HEA240 mit g = 60,3 kN/m hat dann rd. 400 kg Gewicht). Einzubringen wäre er dann über ein Loch im Giebel. Der Vorteil: wir brauchen die Stütze ins EG und das Fundament (1,0 x 1,0 x 0,8 m) nicht.

Bei dieser Variante kommen wir mit 2 statt 4 Profilen und ohne Stütze + Fundament hin.

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